Gemeinsam
200.000 m² Boden
im Ruhrgebiet
für’s Gemeinwohl
sichern!

Der Düschenhof in Essen-Byfang ist ein idyllisches Ensemble aus Bruchsteinbauernhaus, Stall und Scheune, umgeben von Wald-, Weide- und Ackerland.

Der Hof wurde über vier Jahrhunderte als landwirtschaftlicher Familienbetrieb geführt
und steht heute an einem Wendepunkt.

© Wolf Schily 2026



Wir verstehen den Düschenhof als lebendigen Lebensort
und transdisziplinäre Lernplattform,
als Reallabor für transformative Praxis
– verwurzelt in der Region, offen für die Welt.

Was im Lokalen gelingt, kann im größeren Kontext zeigen, wie Wandel möglich ist – nicht durch Einzelne, sondern
von Vielen, für Viele.

Wir möchten den Düschenhof und seine Flächen vergemeinschaften. Dafür kooperieren wir mit dem Ackersyndikat, das über die dauerhafte Sicherung von Grund und Boden wacht, ohne die Autonomie des Hofvereins zu beschränken.

Seit 2023 setzen wir uns für eine sozial-ökologische Zukunft des Düschenhofs ein. Dafür haben wir den Düschenhof e.V. gegründet.

In diesem Verein engagieren sich alle, die den Hof aktiv nutzen und beleben wollen.

Wir sind in verschiedenen Arbeitskreisen organisiert und arbeiten soziokratisch.

Im Verbund mit dem Ackersyndikat

Das Ackersyndikat ist ein deutschlandweiter Solidarverbund selbst-organisierter Höfe.

Jeder Hof ist als lokaler Verein organisiert – in unserem Fall der Düschenhof e.V..

In diesem Hofverein ist das Ackersyndikat Mitglied und garantiert über ein Vetorecht die Unverkäuflichkeit von Hof und Land.

Die landwirtschaftlichen Flächen gehören so immer den Menschen, die sie ökologisch verantwortlich bewirtschaften und nutzen. Das Land ist also nicht Privateigentum, sondern unverkäufliches Gemeingut.

Die Investitionen für Kauf, Aus- und Umbau des Düschenhofs kann unser Verein nicht allein aufbringen. Wir wollen die Finanzierung daher auf möglichst viele Schultern verteilen und Menschen, die die Werte des Projekts teilen, von Anfang an einbeziehen.

Direktkredite sind der wichtigste Baustein unserer Finanzierung.
Ein Direktkredit ist ein privates Darlehen, das dem Verein direkt und ohne Umweg über eine Bank zur Verfügung gestellt wird:

Wenn du dem Verein Geld leihst, trägst du unmittelbar zum Gelingen des Projekts bei.

Warum unterstützen?

In einer Zeit multipler Krisen brauchen wir gemeinwohlorientierte Orte, die zeigen, dass ein anderes Leben und Wirtschaften möglich ist.

Wir müssen die Finanzierung jetzt sicherstellen, um den Düschenhof kaufen zu können. Verpassen wir dieses Zeitfenster, entscheiden andere über die Zukunft des Hofes.

200.000 m² Boden zu sichern gelingt nur, wenn genug Menschen mitmachen. Das macht jeden einzelnen Direktkredit besonders wertvoll.

Der Düschenhof in Essen-Byfang steht an einem entscheidenden Wendepunkt. Mit dem Hofverein übernehmen wir Verantwortung für diesen besonderen Ort.

Wir wollen den Hof in Kollektiveigentum überführen, seine historischen Gebäude erhalten und sanieren und damit die Grundlage für eine sozial-ökologische Zukunft schaffen.

Im Sinne eines guten Lebens für alle wollen wir den Düschenhof zu einem gemeinwohlorientierten Zukunftsort entwickeln.

Drei Wirkungsfelder sind uns dabei wichtig:

Was motiviert uns?

Sie entstehen aus denselben Fragen, reagieren auf dieselben Herausforderungen – und stärken sich gegenseitig. Regenerative Landwirtschaft versorgt und verbindet; gemeinschaftliches Wohnen trägt und erprobt; transformative Kultur lädt ein und geht raus.

Echte Veränderung beginnt dort, wo Menschen zusammenkommen – am selben Ort, mit gemeinsamer Verantwortung, in einer Praxis, die über die Einzelnen hinausweist. Was am Düschenhof entsteht ist kein Modellprojekt auf dem Papier. Es ist ein Anfang – von Vielen, für Viele.

Re:generative Landwirtschaft

Auf den Weideflächen wird die in der Region beliebte Pferdehaltung und die damit verbundene Heuproduktion fortgeführt.

Der Aufbau einer solidarischen Landwirtschaft nach Marktgarten-, Permakultur und/oder Agroforstmodellen kann künftig die ökologisch regenerative Bewirtschaftung der Ackerflächen sicherstellen und die Bewohner*innen des Projekts, die Nachbar*innenschaft und die Region mit frischem Gemüse und Obst versorgen.

Diese Ansätze einer regional zukunftsfähigen Landwirtschaft werden durch Bildungsprogramme und kulinarische Formate vermittelt und erfahrbar gemacht. Damit wird der Düschenhof zum kollaborativen Reallabor und imaginativen Erlebnisort.

© Düschenhof 2026
© Düschenhof 2026

Mit dem gemeinschaftlichen Wohnen erproben wir auf dem Düschenhof ein Miteinander auf Augenhöhe und schaffen langfristig bezahlbaren Wohnraum. Im Sinne einer Kultur des Teilens organisieren wir materielle Ressourcen und Räumlichkeiten gemeinschaftlich und schaffen so Mehrwerte für alle.

Gemeinschaftliches Wohnen birgt ein großes soziales Potenzial, das wir bewusst fördern: Wir halten emotionale und zeitliche Kapazitäten füreinander bereit und etablieren solidarische Strukturen. Als Wohnprojektgruppe nutzen wir soziokratische Entscheidungsprozesse und Konfliktlösungsmethoden. So gestalten wir eine tragfähige soziale Praxis für den Alltag.

Mit dem Aufbau eines Kulturbetriebs
wollen wir den Düschenhof zu einem lebendigen Treffpunkt im Byfang machen. Als Ort des Austauschs, der Inspiration und Teilhabe bildet die „Kulturscheune“ einen Rahmen für verschiedene Formate: gemeinsames Lernen, kleine Kulturangebote, Gespräche und Bildungsimpulse.

So können das auf dem Düschenhof entstehende Wissen und die gemeinsame Praxis weitergegeben und vervielfältigt werden. Das Programm entsteht offen und wird von Bewohner*innen, Nachbar*innenschaft und Kollaborationspartner*innen gemeinsam gestaltet.

Wir verstehen Kultur als verbindendes Element, das Menschen zusammenbringt, neue Perspektiven eröffnet und den Düschenhof über die Region hinausstrahlen lässt.

© Leif Erik Schmitt
© Düschenhof 2026